Das Bundesseminar der Deutschen Jiu-Jitsu Union 2026 …
… wurde am Wochenende des 18. und 19. September 2026 vom Samurai Burgdorf ausgerichtet. Mehr als 80 Teilnehmer kamen für das Bundesseminar in der Sporthalle des Gymnasiums Burgdorf zusammen.
Zwei Tage lang standen intensive Trainingseinheiten im Mittelpunkt, die sowohl erfahrenen Budoka als auch interessierten Einsteigern wertvolle Impulse vermittelten. Ziel der Veranstaltung war es, bewährte Techniken zu vertiefen, neue Perspektiven auf das Jiu-Jitsu kennenzulernen und den Austausch innerhalb der Gemeinschaft zu fördern.
Besonders beeindruckend war erneut die hohe Qualität und Vielseitigkeit der Referenten. Die Lehrgänge boten den Teilnehmenden ein breites Spektrum an Techniken, Konzepten und Erfahrungen aus unterschiedlichen Stilrichtungen und Kampfkünsten.
Hanshi Josef Djakovic (9. Dan Jiu Jitsu) vermittelte sein umfassendes Wissen aus jahrzehntelanger Lehr- und Verbandstätigkeit. Seine Einheiten zeichneten sich durch hohe technische Präzision, praxisnahe Anwendungen und die Vermittlung der traditionellen Werte des Jiu-Jitsu aus.
Großmeister Perry Zmugg (9. Dan Sin Moo Hapkido) brachte mit seinen Einheiten zu den philippinischen Kampfkünsten viel Dynamik auf die Matte. Die Teilnehmenden trainierten sowohl Stocktechniken als auch wirksame Empty-Hands-Anwendungen.
Ola Johanson (7. Dan Ju-Jutsu Kai) vermittelte moderne und wirkungsvolle Konzepte der Selbstverteidigung, die sich durch einfache Anwendbarkeit und hohe Effizienz auszeichnen. Seine praxisorientierte Unterrichtsweise fand bei den Teilnehmenden großen Anklang.
Erik Kreiskott (7. Dan Jiu-Jitsu) präsentierte vielseitige Techniken aus dem klassischen und modernen Jiu-Jitsu. Dabei legte er besonderen Wert auf technische Details sowie die sichere und kontrollierte Umsetzung der gezeigten Inhalte.
Ein besonderer Moment des Wochenendes war die Ehrung von Karel Schepers (5. Dan Jiu-Jitsu). Für seine langjährigen Verdienste um die Erhaltung, Förderung und Verbreitung des Jiu-Jitsu wurde ihm im Rahmen des Bundesseminars der 6. Dan Jiu-Jitsu verliehen. Die Auszeichnung würdigt sein außerordentliches Engagement für die Kampfkunst sowie seinen unermüdlichen Einsatz für Ausbildung, Vereinsarbeit und die Weitergabe traditioneller Werte.
Der Schwerpunkt des Wochenendes lag auf dem Jiu-Jitsu als vielseitiger Selbstverteidigungskunst. Schläge, Tritte, Hebel, Würfe, Festlege- und Bodentechniken wurden in unterschiedlichsten Situationen trainiert und praxisnah vermittelt. Die Teilnehmenden konnten zahlreiche neue Impulse für ihr eigenes Training mitnehmen und ihre Fähigkeiten erweitern.
Neben den sportlichen Inhalten kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Die Gespräche zwischen den Teilnehmenden, das gemeinsame Abendessen am Samstag und die freundschaftliche Atmosphäre machten das Bundesseminar erneut zu einer gelungenen Veranstaltung und stärkten das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der großen Jiu-Jitsu-Familie.
Der Präsident der Deutschen Jiu-Jitsu Union bedankte sich bei allen Referenten, Helferinnen und Helfern sowie den Teilnehmenden für ein gelungenes Wochenende und freut sich bereits auf das Bundesseminar 2027 in Burgdorf.
Klick, um zu vergrößern…

